
Als Technologieführer in diesem Bereich entwickelt Inventux die mikromorphe Technologie kontinuierlich weiter, um regelmäßig neue Höchstleistungen zu erreichen.
Die Solarmodule von Inventux besitzen Absorber aus amorphem und mikrokristallinem Silizium. Amorphes und mikrokristallines Silizium bieten sich für die Kombination in einer Tandemsolarzelle an, da die unterschiedlichen Bandabstände eine bessere Ausnutzung der Sonnenstrahlung ermöglichen und die Herstellung in derselben Technologie erfolgen kann. Die Kombination einer amorphen mit einer mikrokristallinen Zelle wird als mikromorphe Zelle bezeichnet. Die mikromorphe Zelle ist somit die konsequente Weiterentwicklung und Optimierung der Tandemzelle aus amorphem Silizium und hat insbesondere durch die sehr hohe spektrale Akzeptanz das höchste Wirkungsgradpotenzial der siliziumbasierten Dünnschicht-Photovoltaik.
Zum Vergleich: Wäre die Tandemzelle ein Harry-Potter-Band, machte die Dicke der Licht absorbierenden Schichten gerade einmal ein Drittel einer Seite aus.
Die unterschiedlichen Schichten, welche das Inventux-Modul enthält, werden nacheinander in Superstratkonfiguration auf dem Frontglas abgeschieden. Das Frontglas hat hier eine doppelte Funktion: es dient als Trägermaterial für die dünnen Solarzellen und ist gleichzeitig Bestandteil der späteren Verkapselung des Bauelementes. Für die Produktion der Absorberschichten hat sich die plasmaunterstützte chemische Abscheidung (PECVD) aus gasförmigen Siliziumverbindungen durchgesetzt. Die Herstellung der Front- und Rückkontaktschichten (Transparente leitende Oxide – TCO) erfolgt in einem temperaturkontrollierten, chemischen Niederdruck-Beschichtungsverfahren (LPCVD).

ertragsstark. schadstofffrei. mikromorph.